Gemeinsam Gottesdienst feiern –als Kindergarten und Gemeinde –das hat sich bewährt. Und deshalb gab es am 7.April 2019 wieder einen Gottesdienst für Alt und Jung. Am Anfang stand eine Bildergeschichte aus dem Kindergarten. Da ging es um eine Familie, in der die Kinder gerne mithelfen wollten, wenn es irgendetwas im Haus zu tun gab. Aufräumen, Müll wegbringen, Tisch decken, Tisch abräumen, Schuhe putzen, Spülmaschine ausräumen -davor drücken sich viele, aber nicht in dieser Familie. Denn hier gab es ein Punktesystem! Für jede geleistete Hilfe gab es einen Punkt, und wenn die Punkteliste voll war, dann kam die Belohnung: Fritten und Chicken McNuggets essen. Was für eine coole Idee! Ja, und dann die MusiKids mit Heidi Klingberg. Bei ihrem „Halleluja -Preiset den Herrn“ kam Bewegung in die Gemeinde, als sich Männer und Frauen abwechselnd erheben sollten. Mehrere Lieder haben sie gesungen, und man sah, dass es ihnen sichtlich Freude bereitete. Vorne war ein großes Herz an einer Tafel zu sehen. Darum ging es im nächsten Teil, als die Kinder und die erwachsenen Gottesdienst-besucher gefragt wurden, was sie denn gut konnten. Jeder, der etwas besonders gut konnte, zum Beispiel Malen, Radfahren, Singen, Zuhören, auf Bäume klettern, der durfte dies auf einen weißen runden Zettel aufschreiben. Und dann wurde dieser als Punkt auf das Herz geklebt. Im Nu war das Herz voller Punkte, voller „Herzensangelegenheiten“ also. Um das Punktesystem ging es dann auch in der Predigt, die Iris Traudisch gehalten hat. Sie sprach von den vielen guten Erfahrungen in ihrem Leben, Erfahrungen von Barmherzigkeit. Und für jede dieser Erfahrungen gab es dann wieder einen Punkt. Aber nicht mehr auf das Herz (das war ja schon voller Punkte), sondern auf ihre gepunktete Jacke. Hartmut Schröter, ihr Ehemann, war ihr dabei behilflich. Am Ende waren sehr viele der weißen

Flecken auf ihrer Jacke mit einem roten Punkt überklebt. Bis auf einen, der klebte an ihrer Nasenspitze. So ein Schelm! Aber das war ernsthaft und lustig zugleich. Kein Wunder, dass die Kinder während der ganzen Zeit mucksmäuschenstill zuschauten...Zum Abschluss gab es noch ein interessantes Bild einer älteren Kindergruppe zu sehen: Ingrid Klingberg, frühere Sonntagschultante, zeigte ihre Sonntagschulgruppe aus dem Jahr 1954 mit vielen bekannten Gesichtern. Zwei davon waren sogar in diesem Gottesdienst noch zugegen. Einen würdigen Abschluss fand die gelungene Veranstaltung dann im Kirchcafé -auch hier waren überall Herzen und Punkte zu sehen(Deko, Hefezopf, Kekse von den Kindern gebacken).

In den letzten Wochen hat die Sonnengruppe sich mit der Schöpfungsgeschichte beschäftigt.

Wir haben die einzelnen Tage gehört und bildlich festgehalten, was an den einzelnen Tagen passiert ist.

Am Anfang war es eine wüste leere Erde… Was gab es noch nicht haben wir die Kinder gefragt….

  • „Es gab noch keine Sonne.“ (Junge 4 Jahre)
  • „Da gab es noch keine Busse.“ (Junge 5 Jahre)
  • „Es gab noch keinen Ofen.“ (Junge 4 Jahre)
  • „Man konnte noch nicht springen.“ (Mädchen 6 Jahre)
  • „Da gab es keine Menschen.“ (Junge 5 Jahre)

Wir haben versucht uns vorzustellen, wie es ganz ohne Licht war…. Und wofür wir Licht brauchen…

  • „Für den Sommer.“ (Junge 4 Jahre)
  • „Zum Grillen.“ (Mädchen 6 Jahre)
  • „Wenn man Angst vor der Dunkelheit hat, kann das Licht uns helfen.“ (Mädchen 6 Jahre)

Als nächstes haben wir gehört, dass Gott Himmel und Erde getrennt hat…. Warum hat Gott das gemacht? :

  • „Wir können nicht leben ohne Wasser.“ (Mädchen 6 Jahre)
  • „Kann keine Wiese wachsen.“ (Mädchen 6 Jahre)
  • „Dann gibt es keine Tiere. Als nächstes kommen die Schiffe.“ (Junge 6 Jahre)

Am 3. Schöpfungstag haben wir gehört dass Gott die Erde schöner macht. An Bäumen wachsen? ….

  • „ Äpfel und Zitronen.“ (Junge4 Jahre)
  • „Birnen und Blätter.“ (Mädchen 4 Jahre)
  • „Kokosnüsse.“ (Junge 5 Jahre)
  • „Blütenblätter.“ (Mädchen 6 Jahre)

Den 4. Schöpfungstag hat Gott Lichter erschaffen. Wofür brauchen wir Sonne, Mond und Sterne? …

  • „Weil sie warm ist.“ (Mädchen 5 Jahre)
  • „Sonst können wir nicht leben.“ (Mädchen 5 Jahre)
  • „Für die Tiere, die nachts wach werden und dann ihre Beute fangen.“ (Mädchen 6 Jahre)
  • „Damit es schön aussieht.“ (Junge 4 Jahre)
  • „Für uns Menschen, wenn wir nachts auf das Klo müssen.“ (Mädchen6 Jahre)

Toll fanden wir auch, dass Gott erst die Meerestiere und Vogelarten gemacht hat, bevor er die anderen Tiere gemacht hat. Verschiedene Meeres und Vogelarten haben wir gefunden……

  • „Muräne.“ (Junge 6 Jahre)
  • „Seeaale“ (Junge 6 Jahre)
  • „Grüne Fische.“ (Junge 4 Jahre)
  • „Falken.“ (Junge 6 Jahre)
  • „Enten.“ (Junge 6 Jahre)
  • „Rot Milan.“ (Mädchen 6 Jahre)
  • „Spargel, der macht Löcher mit seinem großen Schnabel in das Haus.“ (Junge 4 Jahre)

Am 6. Schöpfungstag hat Gott die Tiere und den Menschen erschaffen.

Wir haben die Kinder gefragt, was noch fehlt…..

  • „Andere Tiere.“ (Mädchen 6Jahre)
  • „Häuser.“ (Mädchen 4 Jahre)
  • „Fahrrad.“ (Junge 6 Jahre)
  • „Bären.“ (Mädchen 5 Jahre)
  • „Pinguine.“ (Mädchen 6 Jahre)
  • „Ameisen.“ (Mädchen 6 Jahre)

Wir haben die Kinder gefragt, wie wir Menschen besser auf unser Land und unsere Natur aufpassen können….

  • „Vorsichtig mit der Natur sein.“ (Mädchen 5 Jahre)
  • Wir müssen vorsichtig mit dem Wasser sein.“ (Mädchen 6 Jahre)
  • „Der Müll kommt in den Mülleimer.“ (Junge 6 Jahre)

Am 7. Schöpfungstag hat Gott sich ausgeruht und sich seine ganzen tollen Werke angeguckt und war dankbar dafür. Wir haben die Kinder gefragt was das schönste für sie auf der Welt ist…..

  • „Das ich tolle Geschwister habe.“ (Mädchen 6 Jahre)
  • „Das ich tolle Freunde habe.“ (Junge 6 Jahre)
  • „ALLES…. Klettergerüst, Fernrohr, Rutsche, Schaukel.“ (Junge 4 Jahre)
  • „Für das lecker Eis.“ (Junge 3 Jahre)
  • „Das ich Mama& Papa habe.“ (Junge 4 Jahre)

Wir sind sehr dankbar und es war ein ganz tolles Thema, was wir als Sonnengruppe gemeinsam genossen und erlebt haben. Wir haben einen großartigen Gott und sind sehr dankbar dafür.

Zum Abschluss unseres Projekts, hat jedes Kind seine eigene selbstgebastelte Schöpfungsgeschichte bekommen.

Die Osterzeit war dieses Jahr wieder sehr schön. Alle Gruppen haben die Ostergeschichte vom Tod Jesu bis zu seiner Auferstehung gehört und dazu Lieder gesungen, gebetet, mitgefühlt und am Ende gefeiert, dass Jesus wieder auferstanden ist. Wir haben außerdem viele Eier gefärbt, Hasen und Küken gebastelt und Gründonnerstag unsere Osterfeiern in den Gruppen gefeiert. Dazu gab es leckeres Gebäck und unsere bunten Ostereier. Sogar der Osterhase war bei uns im Kindergarten und hat allen Kindern eine Kleinigkeit mitgebracht und Schokolollis im Garten versteckt.

Theaterstück: Oskar der kleine, dicke Ritter

In diesem Jahr haben wir uns überlegt, einen Teil der Einnahmen vom Weihnachtsbasar für ein gemeinsames Erlebnis mit allen Kindern zu nutzen. Dafür hatten wir uns den Puppenspieler Dieter Baum vom Figurentheater Sack und Pack mit der Geschichte vom kleinen, dicken Ritter eingeladen.

Eine Woche vor dem Theaterstück hat jedes Kind eine persönliche Eintrittskarte bekommen, die am Tag der Vorführung an den Ticketkontrolleur abgegeben werden musste. Und dann konnte es auch schon losgehen mit der spannenden Geschichte vom kleinen, dicken Ritter Oskar:

Oskar ist klein, etwas pummelig und hat häufig ein ziemlich großes Mundwerk. Eines Tages beschließt Oskar, ein großer und starker Ritter zu werden und es allen anderen einmal zu beweisen. Deshalb stürzt er sich ins Abenteuer und versucht die Prinzessin aus den Fängen des schwarzen Ritters zu befreien. Er schnappt sich sein Ross, rüstet sich mit dem Schild seines Großvaters und macht sich auf die Reise. Auf seiner Reise erlebt er nicht nur das ein oder andere Abenteuer, sondern begegnet noch einem gerissenen Frosch, einem lustigen Vogel, der versucht fliegen zu lernen und eben der schönen Prinzessin. Zusammen mit der Prinzessin schafft es Oskar, den schwarzen Ritter zu überlisten. Und wie es in Märchen immer so schön heißt: Und wenn Sie nicht gestorben sind, dann leben Sie noch heute!

Es war wirklich ein tolles Erlebnis, welches wir bestimmt noch einmal wiederholen werden. Dann vielleicht mit einer anderen Geschichte.

 

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Unsere Jumbos in der FH in Gummersbach - Forschen, staunen und verstehen

Am 20. Februar haben sich 27 neugierige Forscher mit sechs neugierigen Begleitern auf den Weg zur FH in Gummersbach gemacht. Gekleidet mit einem passenden Forscherkittel und einem Forscherausweis startete der Tag mit einem spannenden Theaterstück im größten Hörsaal der FH.

Nach einem fesselnden Theaterstück durften wir nun auch selbst forschen, um Professor Habilus bei seinen Experimenten zu helfen und den Fehlerteufel aufzuspüren.

In zwei Gruppen aufgeteilt ging es nun quer durch die gesamte FH, von einem Experiment zum nächsten. Es gab Experimente zum Thema Strom, Wasser, Luft oder auch zum Thema Magnetismus.

Auch gegessen wurde in der FH. Zur Stärkung gab es leckere Nudeln mit Soße und einem kleinen Nachtisch. Bevor es weiter zu den nächsten Experimenten ging, gab es noch ein wenig Bewegung. Auch am Nachmittag wurde fleißig geforscht und ausprobiert.

Doch wie geht es bei Professor Habilus weiter? Um das herauszufinden, ging es wieder in den großen Hörsaal. Und tatsächlich! Mit Hilfe der fleißigen Miniforscher konnte der Fehlerteufel gefunden werden!

Zum Abschluss eines spannenden und aufregenden Tages gab es für jeden kleinen Forscher von Prof. Habilus, Mathilde und dem Fehlerteufel die wohlverdienten Forscherdiplome.

Termine

 
 

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Kindergarten Aktiv

Familienzentrum passiv